Südafrika ist ein Land brillianter Autoren. Kein Wunder bei seiner aufreibenden Historie, den inspirierenden Landschaften und den Emotionen die das Land weckt. Nicht selten sind südafrikanische Schrifsteller stark von politischen Hintergünden (Apartheid) beeinflusst und deshalb besonders interessant. Die Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu und Mandela haben Bestseller geschrieben und auch die dieses Jahr verstorbene Nadine Gordimer oder J.M.Coetzee sind hier zu hervorzuheben. Letzterer erhielt 2003 gar den Nobelpreis für Literatur.

Und auch ich habe nun bereits in einige Bücher die Nase gesteckt. Ich hatte mir früher nie viel aus Thrillern gemacht bis ich bei einem Wettbewerb auf der Website www.dein-suedafrika.de einen Band von Thriller-Autor Deon Meyer gewann, von dem ich nun bald alle Bücher gelesen habe.
Nun ist sein neues Buch „Cobra“ erschienen und ich lese es gerade mit Begeisterung. Besonders die Geschichten mit Benny Griessel, dem trockenen Alkoholiker im Dienste der Spezialeinheit Valke in Kapstadt habern es mir angetan. Förmlich gehe ich mit ihm auf die Jagd nach Verbrechern und düse mit ihm durch die Strassen von Kapstadt. Zum einen ist es toll zu lesen wenn man schonmal dort gewesen ist, zum anderen sind die Bücher sehr spannend und Südafrika verfügt nunmal leider auch über eine gewisse Qualität von Gewalt.

Ich habe Deon Meyer angeschrieben und ihn um ein Interview gebeten und seitdem haben wir nun ein paar Mal gemailed. Es ist immer wieder überraschend wie schnell ich Zugang zu solch prominenten Menschen der Regenbogennation bekomme und wie auskunftfreudig sie sind, das mag ich besonders an den Menschen am Kap.

Jedenfalls ist Deon gerade auf einer Lesereise die ihn durch Frankreich, Österreich, die Schweiz und auch Deutschland führt und so werde ich diesen Donnerstag an der Lesung in Dormagen mit Peter Lohmeyer teilnehmen und mir auch das aktuelle Buch signieren lassen.

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Deon Meyer ist auch Regisseur und begeisterter Motorradfahrer. Über seine Tour durch die Karoo hat er auch ein Buch geschrieben, welches ich mir selbstredend auch kaufen werde. Er lebt in dem schönen Melkbosstrand hinter Blouberg, von wo aus es sich sicher gut Bücher schreiben lässt.

Wer nun Interesse beim Lesen dieser Zeilen bekommt an den Büchern diesen großartigen Autors, dem empfehle ich zum Einstieg „Der Atem des Jägers“, die erste Geschichte mit Kommissar Griessel.

Das Interview mit ihm wird in 2,3 Wochen auf diesem Blog erscheinen und ich hoffe uns bleiben auch am Donnerstag ein paar Minuten zum erzählen.

Falls Ihr Spaß an diesem Blog habt könnt Ihr um den Blog zu unterstützen bei Amazon über solche Links hier einkaufen. :wave:
Cobra: Thriller

Mehr über Deon im Web hier:

http://www.deonmeyer.com – Deon’s Website (english)

https://www.facebook.com/DeonMeyer.Author – Deon auf Facebook

Buchbesprechung Cobra Frankfurter Rundschau Online

…….und so fliege ich nun binnen eines Jahres das erste Mal 2x runter ans Kap und zwar am 18.Dezember, das nenne ich dann schon Luxus und ich freue mich so wieder ein wenig des Winters einzusparen.

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Und dann hoffe ich diesmal nicht so viel Zeit an diesem schrecklichen schönen Bahnhof in Prince Albert zu verbringen.

Derzeit ist Südafrika leider nicht besonders positiv in unseren Medien vertreten, denn die toten Minenarbeiter und die Streiks dort sind jederzeit präsent und das Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht erreicht.

Hier noch etwas besonders schönes für Kapstadt Freunde: http://www.panoramas.dk/2010/capetown.html

Ein wunderschönes Panorama aus der Luft rund um die Table Bay. Ich erknne nahezu allen wichtigen Punkte auf Anhieb, ein wenig kurzweiliger Zeitvertreib für zwischendurch……

Doch es gibt auch positives zu berichten, zumindest teils, denn nun ist Julius Malema endlich vor Gericht, auch wenn die Gründe hierfür weniger seine Vergehen, als seine Unbequemlichkeit gegenüber Mr.Zuma ist.

Irgendwie muss ich die Tage wieder verstärkt an Südafrika bzw. Kapstadt denken, denn es wird wieder rauher in Deutschland, der Sommer war eh nicht so der Bringer und ich hoffe diesen Winter runterzufahren und es sieht ganz gut aus derzeit……..

Die Zeit bis dahin vertreibe ich mir mit Bilder, Videos und südafrikanischem Rotwein und da bin ich auf ein video gestoßen welches ich niemandem vorenthalten möchte……

……fuhr ich mit Günther mit der Seilbahn den Tafelberg hoch, Kapstadt’s imposantes Wahrzeichen. Wer einmal hier oben steht und den Blick rundherum geniesst und sich vorstellt wie es ausgesehen haben muss bevor die ersten Weissen ihren Fuß in die Tafelbucht setzten kann sich ausmalen wie es zu Zeiten der „Strandloper“ hier ausgesehen haben muss.

Sogar eine Sternenkonstellation namens Mensa hat man nach diesem Berg benannt. Man sieht sie allerdings nur auf der südlichen Halbkugel, macht auch Sinn 🙂

Nähere Infos zur Selibahn, welche noch nie eine technische Panne hatte, gibt es hier

Und zur Abwechslung nun auch mal wieder ein kleines Video welches Günther von oben mit Blick auf das Zentrum gedreht hat:

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Diese magischen Felsen ziehen mich an wie kein anderes Gestein der Welt. Klingt hochgestochen, ist es aber nicht……

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Ein schönes Eidechsenexemplar auf dem Dach Kapstadt’s

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Auf das ich bald wieder dort stehen darf…….

…….acuh wenn einige meinen das hätte jetzt mit der Wahl zu tun, nein, es wird einfach nass und oselig, während heute in Kapstadt schon die Sonne schien und den Kapstädtern immerhin 20 Grad im Schatten servierte und das während ich hier sitze und nach Flügen schaue und überlege ob ich mir schon wieder einen Trip ans Kap gönnen kann um ob jedes halbe Jahr ein guter Schnitt wäre 😀

Naja, und während ich hier so sitze und grübel bin ich nochmal die Bilder vom letzten Urlaub im Western Cape gestoßen und habe festgestellt, dass viel zu wenige davon es in diesen Blob geschafft haben und wo sind die online besser aufgehoben als hier.

Davon ab, letzte Woche wurde ein Riesen-Diamant in Südafrika, wen das interessiert der liest einfach hier weiter………

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,652179,00.html

Ansonsten habe ich eben die Tage öfter mal an dies und das gedacht und wieder Pläne gesponnen loszuziehen und das mal für länger, aber da feilen wir noch was dran.

Bis dahin habe ich diesen Blog weiterhin und kann ein paar nette Bilder von diversen Ausflügen hier reinpacken.

Hier ein paar Schüsse von den Cango-Caves, in denen ich vor 10 Jahren das erste Mal war, damals noch nicht mit ganz so beeindruckender Light-Show……

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Ich fand diesen Tag besonders beeindruckend, auch wenn es dort sehr überlaufen war. Am besten gefiel mir jedoch der Rückweg mit dem Jeep nach Prince Albert durch Täler und Felder in den Sonnenuntergang, das hatte wie imme retwas ganz besonderes……

…….hat der ANC klar die Wahlen gewonnen, allerdings nicht im Western Cape und das ist schonmal gut, denn so kann der „gesittete Teil“ des Landes dann weiter ordentliche Wege gehen. Was nur bleibt ist die Frage was ein Skandal-Politiker wie Zuma nun alles anstellen wird.

Whatever, die Sonne scheint nun auch in Krefeld-Uerdingen und ich werde heute Abend mit meiner Mami Geburtstag feiern und habe gestern von meinen Eltern noch eine Menge Biltong und andere Sachen aus Südafrika mtigebracht bekommen.

Hier nun wieder ein paar Bilder, es sind noch soooooooo viele die wir haben. Ich fange nochmal mit dem Konzert in Kirstenbosch an, denn da durfte ich Francois van Coke kurz kennenlernen und der ist immerhin Frontmann der bekanntesten südafrikanischen Rockband überhaupt.

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Da isser doch schon. Schön wie ich angesäuselt Menschen vollblubbern kann 😉

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Die Band aKing beim abrocken, die CD habe ich mir natürlich gekauft und die ganz neue soll ich per Post geschickt bekommen, hat man mir versprochen von Seiten des Labels…..

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El Duderino vor der Menge kurz vorm abrocken

Na und so kam der Sound in Kirstenbosch dann wieder.

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Ich finde es nach wie vor faszinierend, dass in dieser schönen Umgebung solche Konzerte stattfinden und man vorher mit den slebst mitgebrachten Flaschen durch den botanischen Garten wandlen darf und es funktioniert ja auch. Dafür dass man in Deutschland gerne mit dem Finger auf das Chaos in Afrika sagt ist die Frage sicher erlaubt ob solche Konzerte in dem Umfang hier überhaupt möglich wären……..

………denn in den letzten Wochen ist Südfafrika gar nicht gut weggekommen in der Weltpresse und es gibt auch diverse Schwierigkeiten, die aber auch alle ihren Grund haben.
Die sogenannte Xenophobic Violence ist schon ein hartes Brot an dem auch die Western Cape Region zu knacken hat, aber es wird schon, wie alles in Südafrika irgendwann eben wird.

Nur zur Info für jene die gar nun Angst haben nach Südafrika zu reisen, als Tourist bekommt man meiner Meinung nach nur äussert wenig von den Schwingungen am Kap ab, es seid denn man geht in die Townships und ich denke das Land bietet auch interessantere Ecken……

Hier nun nochmal ein Schwung Bilder vom letzten Trip im Februar. In der Nähe von Knysna sind wir einen angelegten Weg durch den Urwald gelaufen, was sehr eindrucksvoll war.

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Was ich bisher noch nicht gemacht hatte, mit dem Boot zum Sonnenuntergang raus aufs Meer und schauen wir Kapstadt von der Abendsonne angestrahlt hat. Das ist wieder ein Ding was ich jedem wärmstens empfehlen kann, prima….

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…..und es gab tatsächlich soviel Sekt wie man trinken wollte. Ich hatte jedenfalls gut einen in der Trommel am Ende des Törns

…..der Berg der meine Gefühle mitbestimmt…….soviele schöne Tage hatte ich in Kapstadt all die Male……

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……da ist mir dann leider meine alte Quicksilver-Cap fliegengegangen, ärgerlich, aber ich hab mir ne andere schöne in Kapstadt gekauft 😉

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……..und das ist das Ende des Boot-Trips

Ansonsten gehts gut, meine Eltern sind gestern wieder gelandet und haben mir Biltong, Nado-Sauscen und Rotwein vom Western Cape mitgebracht. LEKKER!!

…..und das wie immer mit vielen schönen Eindrücken und Erinnerungen. auf dem folgenden Filmchen seht ihr eine große Springbockherde in freier Wildbahn, die wir abends als wir nahe Prince Albert mit dem Jeep unterwegs waren gesehen haben…..

…..und hier noch ein paar Bilder vom Abend in der Karoo mit Straussen und der untergehenden Sonne……

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