Wir sitzen gerade im Shosholza Meyl Zug mit dem Ziel Prince Albert Station und geniessen die Landschaft. Vorbei an zig Weingütern tuckert der Zug mit ca. 80 km/h durch die Gegend.
Wer mal etwas anderes machen möchte als die üblichen Touristenpfade, der ist mit dem Zugtrip gut beraten.

 

Vorgestern waren wir auf dem Tafelberg, mit anschliessendem Cocktail in Camps Bay. Von dort aus ging es in den Village Idiot, wo ich schon lange mal hinwollte. Ich hatte einen 1a Boerewors Burger, aber das Hilight hatte Behni mit dem Braai Board, eine herrlich Fleischplatte für Einsteiger. Selin probierte es durbanstyle und war recht enttäuscht von ihrem Bunny Chow. 

 

Das Interieur war jedenfalls klasse!

Heute Abend gegen 18:30  Uhr sind wir dann endlich in Prince Albert und ich freue mich schon auf Kudu-Steak, unendliche Weiten und die Freiheit nach der man sich hier sooft sehnt. 

 

 

 

 

Die letzten Male lag mein Fokus oft sehr auf den wunderbaren Menschen Südafrikas. 

Auch gestern an der Waterfront sind mir einige Menschen vor die Linse gelaufen.

Ein Boerewors Roll Burger in der Karoo mit einer home lemonade

Was vielen Besuchern von Südafrika neben der wunderbaren Flora und Fauna, den netten Menschen und der schönen Architektur in Erinnerung bleibt, ist zweifelsohne das gute Essen, wie auch der gute Rotwein. 

In einer Kulturmetropole wie Kapstadt erwartet man als Besucher gute Restaurants, aber allgemein gilt für das ganze Land, dass die Standards in Sachen Essen und Trinken sehr hoch sind. 
Und auch in den anderen Großstädten wie Joburg oder Durban bleiben keine kulinarischen Wünsche offen. 

 

Ich möchte jetzt mal ein paar Dinge hervorheben, die ich auch schon teils vorher im Blog erwähnt habe. Fangen wir am besten mit etwas ganz banalem an:

Die besten Steaks Kapstadts gibt es im Hussar Grill

Fleisch: Die Qualität und die Vielfältigkeit der Fleischsorten lässt in Südafrika keine Wünsche offen. Neben den uns hier bekannten Fleischsorten wie Rind, Lamm etc. kommen in Südafrika eben noch zahlreiche Antilopenarten hinzu oder auch Zebra, Krokdil usw. 
Dazu kommen noch diverse südafrikanische Braai Saucen, die es mittlerweile auch ab und an hier zu kaufen gibt. Ich bin bekennender Fan von Nando’s Saucen. 

Mein Favorit und das gilt auch für Biltong ist ganz klar Kudu. Während ich zuhause eben nicht jeden Tag Fleisch esse, so kann man in Südafrika der Versuchung kaum widerstehen. Vor allem gibt es ausser Hühnerfleisch kein Fleisch aus Massentierhaltung, somit ist das Gewissen auch nicht so belastet. 

Da aber auch die anderen Fleischsorten wie Springbok exzellent sind oder auch die Rindersteaks, kann ich jedem empfehlen alles mal auszuprobieren. 
Ein traditioneller Braai in der Natur am Meer oder im Hinterland in der Karoo gehört zum Pflichtprogramm. 

Mikro Küche im UMI in Camps Bay – LEKKER!

Vor allem in Kapstadt trifft man auf zahlreiche Spitzenrestaurants, die kaum einen Wunsch offen lassen. Im letzten Jahr wurde Kapstadt vom namhaften Reisemagazin Conde Nast zur besten „food city“ in der Welt gewählt. 
Durch seine zahlreichen kulturellen Einflüsse findet man in der Stadt und drumherum jegliche Art von Speisen, egal von welchem Kontinenten. 
Hervorzuheben sind hierbei natürlich „The Test Kitchen“ von Luke-Dale Robert in der Old Biscuit Mill, wo auch vom gleichen Spitzenkoch „The Pot Luck Club“ sein zuhause hat. Mit „The Test Kitchen“ hat es ein Kapstädter Restaurant unter die Top 80 der Welt (!!) geschafft und das anscheinend zurecht. 
Wer dort essen möchte, sollte allerdings schon lange Zeit im voraus reservieren. 

In solchen Läden geht es freilich nicht darum sich den Bauch voll zuschlagen, sondern zu geniessen. Die Portionen sind also etwas kleiner, dafür aber eben um so feiner und mir fallen noch ein paar andere Restaurants ein, die auch sehr feines Essen anbieten, wie etwas das Umi in Camps Bay oder auch das Roundhouse am Fuss vom Lions Head (Ich berichtete im letzten Urlaub), wo man neben gehobener Küche einen wunderschönen Sundowner mit Blick auf die Bucht von Camps Bay erleben kann. 

Für meinen jetzt kommenden Urlaub stehen zum Test für Kapstadt an: 

The Royal Eatery – Premium-Hamburger vom feinsten 

The Village Idiot – Braai, Live Musik und ein uriges Interieur

The Companies Garden Restaurant – zig Mal dran vorbeigelaufen, früher auch mal was dort getrunken, aber nie gegessen seit dort ein Spitzenrestaurant ist. Wurde mir nun von mehreren Leuten schon genannt und muss ich testen. 

La Colombe – auf dem Silvermist Wine Estate in Constantia gelegen, ist La Colombe schon eine Institution in Kapstadt. Kann man schön mit einem Wine tasting verbinden 🙂 

Und ansonsten lasse ich mich einfach treiben und so viele Tage Kapstadt werden es insgesamt auch nicht und dann freue ich mich eben auch auf die einfachen sehr guten Dinge, die trotz ihrer Einfachheit aber eben trotzdem besser und anders sind als hier in Deutschland. In den kleinen Dorpies einkehren und einfach einen hausgemachten Kuchen mit einem guten Kaffee geniessen oder unter dem Sternenzelt der Karoo einen zünftigen Braai veranstalten. 

Dienstag morgen landen wir dann endlich in Kapstadt und dann ist auch die Schonzeit was Essen angeht vorbei 🙂

Eine Welt in einem Land – das gilt natürlich auch für das Essen. 

 

Karneval naht und das heisst für mich wieder mich auf meinen jährlichen Südafrika-Urlaub vorbereiten. Diesmal fliege ich mit Freunden runter und bin zwischenzeitlich bei meinen Eltern und mit Freunden unterwegs, auf die mich wie immer sehr freue. 
Asche auf mein Haupt, dass ich solange nicht mehr geblogged habe und es auf kurze Nachrichten via Facebook belassen habe.
Da es aber bald wieder losgeht schreibe ich nun wieder mal was und von unten aus natürlich dann auch wieder. 

Nach der schrecklichen Dürre der letzten beiden Jahre (Ich berichtete) haben sich weiter Teile des Landes durch ergiebige Regenfälle wieder gut erholt, große Teile des Westkaps sind allerdings nach wie vor im Würgegriff der Dürre und warten auf Regen. 
Auch wenn es recht kühl für diese Zeit teils am Kap ist und dicke Wolken in regelmäßigen Abständen aufzieht, so pustet der stramme South-Eastern Wind die Wolken über den Tafelberg in einer Geschwindigkeit vorbei, so dass sie nicht in die Verlegenheit kommen sich mal wirklich abzuregnen. Fatal ist neben dem ausbleibenden Regen dann eben auch, dass der Wind die Brände arg anheizt und so sind in den letzten Wochen einige Häuser in der Region abgerannt, auch an der Garden Route wie bei Mossel Bay hat es teils sehr stark gebrannt.

Die Folge sind verheerende Brände rund um Kapstadt und in den Winelands, bei denen die Firefighter wieder ihr ganzes Können aufbieten müssen und wie immer großartige Arbeit leisten. 

 

Politisch schlingert Präsident Zuma weiter durch das Land, völlig ungehemmt und dreist wie man ihn kennt, aber die nächste Wahl kommt bestimmt und dann wird die Klatsche für den ANC hoffentlich ähnlich stramm ausfallen wie bei den letzten Kommunalwahlen. 
Unterm Strich sieht die Welt aber mit Trump in den USA gerade, dass es noch weit schlimmer kommen kann als mit Zuma und genau deswegen bin ich zuversichtlich, dass Südafrika nun wach wird und die DA weiter steigen wird. 
Malema’s EFF mit ihren volkverhetzerischen Parolen dürfte man bei weiterem DA Erfolg als nützliche Idioten bezeichnen, recht so 🙂 

Doch zu meinem anstehenden Urlaub. Was gibt es Neues zu erkunden und was will ich auf jeden Fall machen? In Kapstadt möchte ich auf jeden Fall als Fan der Bücher die Deon Meyer Mystery Tour mitmachen. Per Bus wird man zu einzelnen Schauplätzen der Romane gefahren und auch wenn ich die meisten bereits kennen werde, so ist es sicher spannend nochmal die Geschichten von Inspektor Benny Griessel Revue passieren zu lassen. 
Ein neues Buch von Deon ist auch im Anmarsch, ich bin gespannt. Hier auch noch mal mein Interview mit Deon Meyer

Was ich beim letzten Mal nicht geschafft habe: ein Besuch im Village Idiot, der Bar mit dem Strauss auf der Theke. Neben Braai Events und guten Burgern etc. steht der Village Idiot für viel Live-Music und eine sehr ausgelassene Atmosphäre. Eine der zahlreichen relativ neuen Hipster-Bars in Kapstadt, die aber wirklich sehr gut sein soll. 

Ausserdem steht noch ein Besuch im Firemans Arms auf dem Zettel, denn nach dem ich letztes Jahr im zweitältesten Pub der Stadt war, darf es dieses Jahr dann auch der älteste sein.
1864 wurde diese Kneipe eröffnet und ich freue mich schon auf Rugby und Bier mit Freunden. 

Und ich habe diesmal Glück, denn die Cape Town Stormers haben ein Heimspiel und ich kann nach zahlreichen Besuchen beim Cricket auch mal ein richtig grosses Rugby Spiel live sehen. Kaum zu glauben, dass mir das in all den Jahren nicht ein einziges Mal gelungen ist…..

 

Während ich gerade aus dem Fenster schaue, sehe ich Schneeflocken vom Himmel rieseln und es ist in Deutschland auch endlich mal wieder ein ganz normaler Winter. Um so besser, da freue ich mich noch mehr auf das sonnige Kapstadt und all die schönen Dinge die ich dort tun kann. 

Auf jeden Fall werde ich auch ein paar tage bei meinem Kumpel Bryce in Plettenberg verbringen und dort auch mal das Game Reserve ansehen, denn der game drive dort soll wirklich ganz schön sein. Vielleicht überwinde ich mich ja auch und steige das erste Mal seit Jahrzehnten wieder auf ein Pferd, denn auch das wird dort angeboten und das Bild hier ist doch recht vielversprechend. Mal sehen, entscheide ich dann vor Ort 🙂 

Dann möchte ich auch mal wieder nach Natures Valley wo ich seit 2008 nicht mehr war und ins Easters Cape zum Storms Rivers Mouth, denn auch dort bin ich seit 2011 nicht mehr gewesen. Fliegen tun wir via London mit British Airways, die ich bisher noch nicht getestet habe, aber mehrheitlich nur Gutes gehört. 

Abschliessend hier noch ein paar Bilder vom letzten Urlaub, die es noch nicht in diesen Blog geschafft haben 🙂

 

 

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Vor gut einem Monat lernte ich im Casablanca Kino Tobias Köhn aus Krefeld kennen.
Tobias hat einen nicht ganz alltäglichen Roadtrip vor sich und möchte mit seinem Suzuki Samurai Jeep von Kapstadt nach Abu Dhabi fahren.

Ein interessantes Projekt, welches sich zu verfolgen lohnt.
Ich habe Tobias um ein Interview gebeten. Hier ist nun das Ergebnis:

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Südafrika spielt auf dem internationalen Feigenmarkt keine große Rolle, aber ein Besuch bei der Feigenfarm von Jaco de Klerk in Weltevrede lohnt sich alle Male, vor allem wenn gerade geerntet wird.
Über Schotterstrassen fährt man durch die rauhe Karoolandschaft, die Swartberge stets im Blick und mit teils wundervollen Ausblicken. Es gibt einen Spot nicht weit von der Farm der sich gut für Sundowner eignet und von dem aus man schön in ein Tal schaut, welches in der Abenddämmerung einen an Herr der Ringe oder ähnliche Fantasy-Klassikern erinnert.

Von Prince Albert aus sind es ca. 20 km, wohlgemerkt über eine schroffe Strasse, die nicht zum Heizen einlädt. Weltvrede ist eine der ersten Feigenfarms Südafrikas und begann mit getrocknetem Obst wie Pfirsichen etc. und arbeitet äusserst erfolgreich, so dass auch Premium Supermarkt Woolworth zu den Abnehmern gehört. Über 1000 Feigenbäume stehen mittlerweile im Tal und der älteste von ihnen soll über 100 Jahre alt sein.

Zu der Farm gehört ein kleiner, überschaubarer Laden, in dem man neben Feigen eben auch Trockenobst und traumhaft gute Feigenchutneys kaufen kann. In der heissen Mittagssonne ein paar frische Feigen aus dem Kühlschrank zu essen ist jedenfalls ein Hochgenuss, in den ich auch gerne hier in Deutschland kommen würde.

Wer ein schönes Wochenende verbringen möchte, der sollte sich nach der Übernachtung in der sehr schönen Lodge von Jaco erkundigen, die quasi mitten in der Wildnis steht und nicht nur mit traumhaften Ausblicken lockt, sondern auch mit einer Menge Tieren wie Giraffen, Zebras und diverse Antilopen.
Es besteht auch die Möglichkeit zum Sundowner einen Game Drive dorthin zu machen, ich berichtete darüber vor 4 Jahren, als wir auf der Terasse der Lodge einen wundervollen Abend hatten.

Hier nun noch ein paar Bilder von meinem diesjährigen Besuch dort:

 

Quelle: www.comfilm.de

Quelle: www.comfilm.de

Silke Schranz und Christian Wüstenberg haben bereits mehrere erfolgreiche Reisedokus vorgelegt und sind damit mit viel Lob bedacht worden. Nun ist wieder ein Projekt von Ihnen auf deutschen Leinwänden zu sehen und diesmal geht es, wie sollte es anders sein, nach Südafrika.

Ich habe mir den Film letzten Samstag im ausverkauften Primus Filmpalast in Krefeld angesehen und was soll ich sagen: Ich bin begeistert!

Auch in deutschen Medien hat der Film sehr gute Kritiken bekommen. Grund genug für mich, die beiden Filmemacher um ein Interview zu bitten.

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1348Nun sind wir schon seit genau einer Woche wieder in Deutschland und ich war doch etwas träge in Sachen Eingewöhnung, weshalb ich nun auch mit etwas Verspätung den Rest unserer Reise erzähle.
Mir kamen die 3 Wochen noch kürzer vor als sonst und das Wetter ist schon eine Umstellung nach dem es die letzten Jahre meist eher mild war, aber egal, ich will nicht klagen und schaue lieber auf die schönen Dinge zurück.

In den frühen Morgenstunden verliessen wir Prince Albert mit Billys Taxi in den frühen Morgenstunden um 4:30. Es ging auch alles ganz flott bis vor Kapstadt, allerdings wurde es dann doch viel länger als erwartet.

Billys Taxi fährt einen für den wirklich unschlagbaren Preis von 300 Rand nach Kapstadt, was in etwa 17 Euro für die 500km lange Sterecke bedeutet. Der Bus war sauber und modern, die Fahrer fuhren sehr gut und vorsichtig und man wird bis zur Zieladresse gebracht, wo man hinmöchte, klingt soweit doch ganz gut.
Allerdings ist Camps Bay mit der letzte Punkt gewesen und vorher wurden noch Leute in Swellendam und in Kapstadts Townships abgesetzt (was recht interessant war). Alles in allem waren es dann 7 Stunden bis wir dann hundemüde in Camps Bay ankamen.
Hier noch ein paar Impressionen aus Prince Albert:

Dicke Wolken hingen tief den Tafelberg hinunter und es niestelte ein wenig. Kurz das Zimmer bezogen und ein wenig ausgeruht und dann sind wir runter an den Strand und waren dort noch was essen. Es gab ausnahmsweise mal wieder Steak, what else, aber es war auch wieder ganz hervorragend.

Am Tag darauf holten wir uns nochmal ein Ticket für den Hop-On, Hop-Off Bus, waren an der Waterfront und auf der Longstreet shoppen und haben von dort aus das Weingut Groot Constantia angesteuert, wo wir auch zu Mittag gegessen haben und was ich nur sehr empfehlen kann.
Ich denke man kann dort inkl. Weinprobe, Essen und die Anlage erkunden locker einen ganzen Tag verbringen wenn man genug Zeit hat.
Constantia war Südafrikas erstes Weingut und aus ihm sind die 3 Weingüter Groot Constantia, Klein Constantia und Buitenverwachting hervorgegangen.

Am Abend sind wir dann im Roundhouse mit Blick auf Camps Bay etwas essen gewesen. Die Lage von dort aus ist ganz wundervoll. 1786 entstand hier durch die VOC (Niederländisch-Ostindische Kompanie) ein Sicherheitsposten, denn von diesem Punkt aus konnte man gut die Bucht überblicken und frühzeitig feindliche Boote ausmachen. Später wurde das Gebäude dann zum Hotel umfunktioniert und diente auch für feierliche Anlässe, was bis heute auch so geblieben ist.
Wie gesagt, der Platz ist wunderschön, aber das Konzept hat mich nicht ganz überzeugt und die Bedienungen auch nicht. Im Aussenbreich gibt es nur Tapas und Pizza und im Innenbereich wird dann feine Küche serviert. So weit so gut, aber es war besonders an diesem Abend zu merken wie sehr der Service in Kapstadt unter dem BEE (Black Economic Empowertment) zu leiden hat und das habe ich nun in jedem Jahr wo ich im Land war mehr und mehr feststellen müssen.

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Das BEE beinhaltet, dass freie Stellen nach und nach mit schwarzen Mitarbeitern besetzt werden. Hierbei wird mehr auf Hautfarbe als auf Qualifikation wert gelegt und bei allem Verständnis, dass die früher unterdrückten Menschen was vom Kuchen abhaben wollen, so sollte dies allerdings nicht auf Kosten der Wirtschaft gehen, die ja wie bekannt in den letzten Monaten arg schwächelt. Unterm Strich war die Pizza in Ordnung und nach mehrmaligem Nachhaken hatten wir auch den Platz den wir wollten, aber da war die Sonne schon fast verschwunden. Ansonsten sollte man aber trotzdem mal dagewesen sein und aber direkt auf einen schönen Platz bestehen usw.

Den letzten Tag haben wir dann einfach nochmal am Strand von Camps Bay verbracht und stellten dann auch direkt fest, dass wir durchaus noch ein paar weitere Tage dort verbingen könnten. Nachmittags kamen noch meine Freunde Paul und Richard aus England auf ein paar Drinks vorbei und nach dem Abendessen haben wir dann die Koffer gepackt und sind am nächsten Abend schon wieder wohlbehalten im eiskalten Deutschland angekommen. In den nächsten Tagen werde ich nach und nach noch ein paar Orte und Restaurants im Detail vorstellen, denn es gibt ja jedes Jahr wieder viel Neues zu sehen.

Es war wie immer ein schöner Aufenthalt und vor allem war es schön mal wieder meinen Cousin Detlev zu sehen und auch meinen Neffen Karl dort unten anzutreffen. Hier noch ein Bild von unserem Familientreffen:

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Abschliessend möchte ich noch auf einen wundervollen Film hinweisen, der derzeit in 300 ausgewählten Progammkinos in Deutschland läuft: Südafrika – der Film! Ich habe mir den Film am Samstag im Primus Filmpalast in Krefeld angesehen und kann versichern, dass sich der Gang ins Kino lohnt. Atemberaubende Bilder nett erzählt und die Macher versprechen nicht zuviel wenn sie sagen, dass der Film einen mit auf dei Reise nehmen soll.
8 Wochen ist die Crew durch Südafrika gefahren und entsanden ist daraus eine 99-minütige Doku die für den Südafrika-Freund und den der es noch werden will keine Wünsche offen lässt.

Die Tage wird es auf diesem Blog auch noch ein Interview mit den Machern des Filmes geben.

Hier mal der Trailer:

Nach 5 Stunden erreichten wir das Ebb and Flow Rest Camp in Wilderness, wo wir auch meinen Neffen Karl, meinen Cousin Detlev aus Durban und meine Eltern wieder trafen.
Nach einer Nacht in einem Rondavel am Flussufer um geben von Urwald fuhren wir am naechsten Tag mit Detlev und Karl nach Knysna und ich konnte endlich einmal den Ausblick von der Aussichtsplattform der Heads geniessen.

imageKnysna gehoerte einst zu den wichtigsten Haefen Suedafrikas, den von dort aus wurden nmengen Holz verschifft.
Die Aussicht auf die Heads zeigt wie schwer es gewesen sein muss die Schiffe durch dieses Nadeloer zu manoevrieren. Die Aussicht ist jedenfalls wundervoll, muss man mal gesehen haben.
Von Knysna aus ging es dann nach Herolds Bay, wo wir dann ein paar Tage Strandurlaub mit der Familie genossen haben, inclusive kleinen Ausfluegen nach Mosselbay George und einer Fahrt ueber den Outeniqua Pass.

Am Samstag ging es dann weiter in Richtung Karoo. Vorher haben wir noch einen Lunch eingenommen im Botlierskop Game Reserve und sind dann ueber den Robsinson Pass nach Oudtshoorn zum Kaffee und Kuchen und von dort aus dann durch die Meiringspoort ins beschauliche Prince Albert.
Es sind wieder ein paar nette Geschaefte dazugekommen und allgemein muss ich sagen, dass wir im Western Cape von der in Suedafrika herrschenden Duerre nichts mitbekommen haben, die das Land nach wie vor vor grosse Probleme stellt.
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Heute waren wir in den Swartbergen und danach waren wir noch auf einer schönen Weinfarm zur Probe. Life is wonderful!
Ich habe schon wieder eine Menge Leute getroffen hier und es ist schon alles so schoen vertraut wenn man jedes Jahr herkommt, so dass man sich gar nicht mehr als Fremder fuehlt.
Irgendwann werde ich länger hier sein, das habe ich mir als Ziel gesetzt und um so älter ich werde, um so mehr lerne ich auch die Ruhe der Karoo zu schätzen. 

 

Heute bin ich mit meinem Daddy zur Fig Farm in Weltevrede gefahren, wo wir uns ordentlich mit frischen Feigen eingedeckt imagehaben. Nach 20 Kilometer ueber Schotterstrassen die im gruenen Tal gelegene Farm zu sehen ist immer wieder eine schoene Tour und die frischen Feigen aus dem Kuehlschrank sind auch nicht zu verachten.

 

Am Freitag geht es dann noch fuer das Wochenende nach Kapstadt wo wir dann in Camps Bay bis Montag bleiben und schon war es das wieder mit Suedafrika, vielleicht klappt es dieses Jahr ja noch ein zweites Mal, die Sterne stehen gut dafuer.

Hier noch ein guter Bericht ueber den peinliimagechen Praesidenten Zuma aus dem Handelsblatt. Die Schlinge zieht sicher immer weiter zu fuer ihn und seine Rede an die Nation war mal wieder mehr als peinlich und er versucht mit spitzfindigen Ideen mal wieder politische Gegner aus dem Weg zu raeumen. So ueberlegt er derzeit das Parlament ganz nach Pretoria zu verlegen, um das von der DA regierte Kapstadt zu schwaechen, laecherlich!

Zuma in immer groesseren Schwierigkeiten!

Bilder von heute folgen dann nachher……. Tot ziens!

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Und schon ist die erste Woche Urlaub fast herum und wir freuen uns auf sonnige Tage auf der Garden Route. Kapstadt war wie immer wunderbar und man spürt kaum etwas von den Problemen im Land, im Gegenteil, denn die Mutterstadt Südafrikas boomed wie eh und je. Unzählige grosse Bauprojekte sind mir in diesen Tagen aufgefallen und auch wenn man skeptisch in die Zukunft schaut, es gibt noch viel Hoffnung am Kap.

Die Oppositionspartei der DA gewinnt auch ausserhalb des Western Cape mächtig an Boden und ist vor einer Woche imposant durch Joburg marschiert.

Die Leute haben die Faxen satt von ihrem dümmlich lachenden Präsidenten und Maimane von der DA verspricht Besserung und Jobs für die Menschen.

Unsere Woche im Überblick:

Der Tafelberg von der Waterfront aus

Der Tafelberg von der Waterfront aus

Tag 1: Ankommen und ein paar Bier trinken mit Freunden und hören was es Neues gibt. Und natürlich bei der besten Lebensmittelkette der Welt einkaufen – Woolworth!

Unsere Unterkunft, das Primi Oxford House in Greenpoint ist genau das was wir uns vorgestellt hatten. Toplage, schöne, geräumige Zimmer mit Küchenzeile und flottes Wlan. Bis zur Waterfront sind es ca. 15 Minuten, bis zu Woolworth und zahlreichen Restaurants auf der main road kaum 300 Meter, bis Bo Kaap ca. 10 Minuten.

 

 

Springbok Carpacchio im Hussar Grill

Springbok Carpacchio im Hussar Grill

Tag 2: Die Seitenstrassen Greenpoints und am Fusse des Signal Hills erkunden, Kapstadt lockt immer wieder mit neuen Perspektiven, auch beim 11.Mal.

Treffen mit Freunden an der Waterfront und abends zum Sundowner im an die Promenade in Greenpoint umgezogenen Hussar Grill exzellent Steak essen.

Dringend zu empfehlen: das Springbok Carpacchio.

In regelmässigen Abständen gewinnt das Hussar Team den Preis für das beste Steak der Stadt. Den Umzug zur Promenade finde ich klasse, denn so kommt zu dem hervorragenden Essen die Sundowner Stimmung.

Bisher wurde mir meine Empfehlung immer wieder bestätigt. Unbedingt mal hingehen. Auch ansässig in Stellenbosch und Camps Bay

 

 

Alles wird gut am Bloubergstrand

Alles wird gut am Bloubergstrand

Tag 3: Wir fahren an den Bloubergstrand gefahren, liegen in der Sonne und schnappen einen kleinen Lunch. Im Anschluss wird das Cape Quarter erkundet und durch Bokaap geschlendert.

Ich muss sagen, diesem Viertel mit all seinen edlen Geschäften und Restaurants hätte ich schon früher einen intensiveren Blick schenken sollen. Klasse! Abends Treffen mit Freuden auf ein, zwei Bier im Sunflowers Stop, meiner alten Home Base.

 

 

Schöner Altbau in Greenpoint

Schöner Altbau in Greenpoint

Tag 5: Morgens an die Waterfront und im Food Market gestärkt mit Venison Schwarma.

Im Anschluss ging es dann zum Rugby 10s, Südafrikas  grösstem social and lifestyle event mit 100 Rugbyteams, 50 Volleyballteams und 50 Netballteams.

Abends bin ich mit meinem Freund Ralf  nach Camps Bay zum sundow er und von dortaus noch in Kapstadts 2.ælteste Kneipe Rugby schauen.

 

 

Einer meiner liebsten Plätze - Companys Garden

Einer meiner liebsten Plätze – Companys Garden

Tag 6: Heute mittag zum Companys Garden, ins Nationalmusem von wo aus wir in das Mount Nelson Hotel gefahren sind, wo man in wunderbarer Athmosphäre sehr gut essen kann.

Empfehlenswert die verschiedenen Varianten von frischem Eistee und beim nächsten Mal wird auch die sehr gut aussehende Kuchentafel getestet 😀

Abschliessend hier noch eine kleine Slideshow von unserer Tour ans Kap, immer wieder schön. Kurze Nachrichten und Bilder auch auf der Facebook-Seite zum Blog: http://www.facebook.com/karootales

 

 

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