Ich hoffe das wird nicht langweilig, aber wir sind noch in der Tiefenentspannungsphase, lassen tagsüber die Seele baumeln, schauen uns die Gegend an und gehen regelmäßig im Lazy Lizard Kuchen essen. Na und abends dann herrliche Sundowner, es gibt Schlechteres!

Übermorgen geht es dann bis Sonntag auf Tour und dann sind wir wieder in Kapstadt, wo wir noch einige Dinge abzuarbeiten haben 8|8|

Stimmung gut, Wetter für uns herrlich, allerdings waren es gestern Abend 13 Grad als Tiefpunkt, was für die Karoo im Sommer sehr ungewöhnlich ist und leider muss man sagen, dass kaum irgendwo die Spuren des Klimawandels so sichtbar werden wie in Südafrika.

Hierzu folgender Artikel:Zeitraffer-Fotos belegen dramatischen Klimawandel

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Soooooo, und nun fahren wir eine Runde mit dem Jeep durch die Gegend, vielleicht laufen uns mal wieder ein paar Springböcke vor die Kamera.

Jahr für Jahr gruseliger wie schon öfter beschrieben: die Anzahl deutscher Touristen, selbst hier in Prince Albert, aber letzten Endes ist es gut für die Stadt, so what?

Gestern und heute haben wir ganz Prince Albert gewidmet und die Seele baumeln lassen, den obligatorischen Kuchen im Lazy Lizard gegessen, schöne Sundowner gesehen und mit Freunden meiner Eltern nette Gesellschaft gehabt. Gestern Abend waren wir auswärts essen und eben gab es Kudu-Gulasch vom Feinsten, herrlich, das Leben kann so einfach sein.

AM Montag geht es über die Route62 Richtung Küste, erstmal vermutlich nach Warmwaterberg, wo ich nun auch schon 5 Jahre nicht mehr war.

https://www.facebook.com/WarmwaterbergSpa

Hier noch ein paar Impressionen aus Prince Albert, meiner Homebase in der Karoo……

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……fuehrte unser Weg gestern durch die Straussenmetropole Oudtshoorn mit obligatorischem Stop am Wasserfall in der Meiringspoort zur Wildlife Ranch in Oudtshoorn, was aber eher das erwartete touristische Kindervergnuegen war, trotzdem aber nett, es war allerdings auch bullenheiss.

Im Anschluss ging es zur Gamelodge in Buffelsdrift zum Lunch, wo wir leider keine Nilpferde gesehen haben, dafuer aber sehr schoen in dieser mondaenen Anlage sassen und unseren Lunch einnahmen. Heute alles ganz locker und etwas in Prince Albert rumlaufen und einfach nur abschlaten. Am Montag geht es Richtung Kueste, bis dahin werden wir es bei kleinen Ausfluegenin die Karoo belassen, was ja auch sehr schoen ist. Heute Abend gehen wir nett essen, alles prima wie immer 😉

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Nach 8-stündiger Zugfahrt durch schöne Landschaften kamen wir gestern Abend bei meinen Eltern in Prince Albert an, wo sich wie ich schon sehen konnte wieder viel getan hat.

Zahlreiche alte Häuser wurden liebevoll renoviert und der Ort mausert sich mehr und mehr zu einem Geheimtipp für Touristen, was ich mir vor 16 Jahren als ich das erste Mal hier war beim besten Willen nicht vorstellen konnte.

In der Statistik belegt Prince Albert bei den Südafrikaner auf Platz 11 der Reiseziele, prima, well done! In Kapstadt machten wir am Samstag noch einen kleinen Rundgang durch die Stadt, schauten uns den Companies Garden an und gingen anschliessend via Adderley Street nach Bo Kaap, wo sich neben uns auffällig viele Besucher tummelten. Vorher waren wir noch im Panafrican Market äthiopisch essen, was lecker war und irgendwie hat es auch Spaß gemacht mit den Fingern zu essen.

Gestern haben wir nur einen kleinen Abstecher ins Veld gemacht und dort auch ein paar Springböcke gesehen, ansonsten war es der erste Tag wirklich abschalten. Abends gab es dann noch 1a Bobotie von meiner Mami und heute gibt es Kudu Filet, yeah!Heute waren wir mit dem Jeep bei strahlend blauem Himmel auf dem Swartbergpass unterwegs und hatten wie immer traumhafte Aussicht bis in die Karoo von 1500 Meter.

Morgen geht es Tiere gucken auf der Buffels Drift Game Farm und nach Oudtshoorn über die Meiringsport, ich freu mich schon. Bis Sonntag sind wir noich in der Karoo und dann geht es an die Küste, so dass wir am 1.3. wieder zum Abschluss in Kapstadt sind…..

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Nach einem entspannten Flug landeten wir Mittwoch Nacht in Kapstadt und waehrend Kirstin sich akklimatisieren musste habe ich einen socialize-Nachmittag mit ein paar alten Bekannten an der Bar verbracht und war noch abends in Seapoint um meinen Freund Hugo zu treffen :>

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Gestern haben wir uns dann ein Hop On Hop Off Ticket genommen und sind in den botanischen Garten, der mit dem Canopywalk durch die 12 Meter hohen Baeume um eine Attraktion reicher ist, der Blick von ort aus ist grossartig. Danach nach Hout Bay den Seehunden beim Spielen zusehen und anschliessend zum Lunch nach Camps Bay im japanischen Restaurant, was mal wieder grossartig war.

Hier geht es zu dem luxurioesen Umi in Camps Bay http://www.umirestaurant.co.za/

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Und mittlerweile muss ich doch sehen was ich in Kapstadt noch nicht gemacht habe, aber keine Sorge, die Stadt zeigt mir jedes Mal wieder neue Dinge und so war das Hilight gestern Abend das Dinner in der 21.Etage des Ritzhotels, welches ueber die einzige sich drehende Bar in Kapstadt verfuegt.

Wir hatten mit Hugo und Jana sehr nette Gesellschaft und eine atemberaubende Aussicht zu dem Gemsbokfilet fuer mich und Linefish fuer Kirstin. Der Sonnenuntergang dort ist jedenfalls eine tolle Sache und wird von Pianomusik begleitet.

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Gleich fahren wir dann in die Stadt und sehen uns den Companies Garden an, von dort aus ins hippe Woodstock um einem Freund Hallo zu sagen und auf der Speisekarte steht heute mal ein Edel-Hamburger, nachdem wir vorgestern bereits im Hussard Grill dem besten Steak der Stadt gefroehnt haben. Morgen frueh springen wir dann um 10 Uhr auf den Zug in die Karoo, wo es dann wieder schoen ruhig wird. Unser Zimmerfenster ist zur Strasse und es ist als wuerde man auf dem Buergersteig schlafen vom Laerm her.

Achja, und zum thema Politik ist auch wieder etwas zu berichten, es gab vorgestern grosse Tumulte bei der Parlamentseroeffnung und die Regierung von Mr.Zuma zeigt mehr und mehr, dass sie fuer Demokratie schlichtweg zu bloed ist und da sind wir dann auch wieder bei meinem einzigen Problem was ich mit meinem Lieblingsland habe, ich finde jene die hier regieren grotesk, dekadent und sehr dumm, die Zeit wird Entscheidungen bringen, da bin ich mir sicher…….

Schon seit Monaten kämpft Südafrika erneut mit der Stromversorgung und es ist langfristig keine Besserung in Sicht. Stromversorger ESKOM bietet gerade reichlich Angriffsfläche und auch die derzeitige Regierung hat maßgeblich zu den derzeitigen Verhältnissen beigetragen.
Und so gehen am Kap derzeit immer wieder die Lampen aus. Für Südafrikaner nicht ungewöhnlich, denn man kennt das schon aus den letzten Jahren und es gab bereits in den 90ern Warnung von ESKOM an die Regierung, dass die Stromversorgung langfristig nicht für alle Haushalte ausreicht.

In einem Land mit sovielen Sonnentagen, welches immer noch in Sachen Kernkraft sehr aktiv ist schwer vorstellbar, denn mit etwas Weitsicht wäre man schon lange auf neue Energien umgestiegen, aber soweit wollte die ANC Regierung eben auch nicht denken und auch jetzt beschäftigt man sich lieber mit anderen Problemen, wie z.B. Präsident Zuma, der gerade sehr großzügig gespendet hat um die Bibel erneut in Zulu übersetzen zu lassen.

Hier nun endlich das Interview mit Deon Meyer, auch diesmal wieder auf english „abgedruckt“, ich hoffe das ist der richtige Weg und es bedarf keiner Übersetzung. Besonders interessant finde ich die geplante Verfilmung von 13 Stunden, den erwähnten Hauptdarsteller Sean Bean jedenfalls kann ich mir sehr gut vorstellen als Benny Griessel.

  

1.)Hello Deon, thank you for taking your time to chat with me. Your new book Cobra released a few months ago and it is another great piece of thriller writing.
Benny Griessel is again the main character and it looks like he is your favorite character. What is the reason for that?

Thank you for the kind Cobra comments. Characters are like children — I love them all equally, and honestly don’t have favourites. It just seems that stories fin Benny easier than deny of my other creations.

2.)On the book tour event I’ve visited in Dormagen you’ve told that there are plans for a movie. Could you tell me a bit more of these plans? Who would be the perfect actor to play Benna?

The film rights to THIRTEEN HOURS has been sold to a major movie company, but the process of actually making the film is inscrutable, and often pretty slow. However, it does look like they will go into production in the next twelve months. British actor Sean Bean has been tied to the project, and he is such a hugely talented man that I’m sure he will be a great Benny.

3.)As I’ve read on your facebook site you’re working on the next Griessel story. You’re doin a lot of interviews in the scene for your stories. Seems like you’re working all day. Tell me a little biut of the next book „Ikarus“, only a little bit.

When Captain Benny Griessel is called into investigate a multiple homicide, it pushes him close to breaking point – a former friend and detective colleague has shot his wife and two daughters, then killed himself. He has to survive, and the only way he knows how, is to hit the bottle again. Hard.

But his help is required to investigate a high profile murder of a graphic designer and MD of a new tech startup, whose body was discovered buried in the sand dunes north of Cape Town. Can Benny pull together the strands of his life in time to catch the killer?

4.)I’ve read in the news Africa is the new number one of thriller writings after all these books from Scandinvia in the last years. What is the reason for that?

I really don’t know. And I have a sneaking suspicion that the news got it wrong. Africa will need a super-bestseller like Stieg Larsson to turn it into the ‘new Scandinavia’.

5.)Why is your main genre Thriller? Are you influenced by any other author?

Perhaps we all have a natural niche when it comes to telling stories. Mine happens to be thrillers, probably because I fell in love with the genre at a fairly young age. My great influences were Ed McBain, and John D. McDonald.

6.) You are writing your books in your native language Afrikaans, a very powerful language which allows you to express things in a very vibrant way. How do you see the future of Afrikaans?

The future of Afrikaans is irrevocably tied to the future of South Africa. Even though the language is really blooming in terms of literature, film, music and theatre, it will only survive if our country and our democracy continues to survive and grow.

6.) South Africa is still a rough country with a lot of crime tourist’s are not affected with, but it changed a lot in the last years. How do you think about the progress in the fight against crime in the last years?

The South African Police Service has made huge progress against tremendous odds, but political, geo-political, and socio-economic circumstances continue to present new and bigger challenges . Further — and more effective — progress will be determined by the success of our government, and not by the police.

7.)You like spending your time in the Loxton, a small town in the Karoo. I’ve heard about the „I Am Living Trust“ in Loxton which is supported by you. Would you please tell me a little bit more of it and what interested people in Europe can do to support trusts like that?

Changing lives, creating opportunities: The I Am Living Trust is non-profit initiative by the people of Loxton, focused on the disadvantaged children of our town. Feeding schemes, a reading programme, better education through adequate numbers of teachers and classrooms, special projects to stimulate, motivate and educate our children – these are our priorities. To reach our goals, and create a better future for these children, we need financial support, and would be extremely grateful for every Euro donated.

8.) I’ve seen a lot of german tourist’s in Cape Town and at the coast at my last visits, for a german guy like me a little bit too much if I’m coming to a foreign country to visit. Why do you think especially germans like to come to South Africa?

Right now, I’d say the sunshine …

9.) Finally I want to know which is your favourite south african rugby team, author and music and which sports, books and music from outside Europe you like. Just tell me…..

I have a soft spot for the Free State Cheetahs, but they have been pretty disappointing these past few years. My favourite South African author is Marlene van Niekerk. Music: Lize Beekman.

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Deon Meyer und ich bei der Lesung in Dormagen, kurz nachdem ich mir „Cobra“ habe signieren lassen…

…….und ich freue mich schon auf neue Bekanntschaften, neue Eindrücke und all die Dinge die ich über die Zeit mögen und schätzen gelernt habe. Am 11.2.2015

steigen meine Freundin und ich in den Flieger gen Kapstadt, zeitig zum deutschen Karneval, so dass mir das wieder erspart bleibt B)
Ich bin gespannt wie Kirstin Südafrika gefällt, denn schliesslich ist es ihr erstes Mal. Für mich ist es diesmal ein kleines Jubiläum, denn ich fahre nun zum 10. Mal an die Südspitze Afrika’s.

Doch was gibt es Neues vom Kap in den letzten Wochen? Fangen wir mit den erfreulichen Nachrichten an….

Miss World 2014 ist Südafrikanerin!

Am vergangenen Wochenende entschied Rolene Strauss aus Volksrust (Republik Mpumalanga) in London die Wahl zur Miss World für sich. Eine positive Nachricht die Südafrika durch andere Ereignisse der letzten Zeit gut gebrauchen kann.

Die 22-jährige Medizinstudentin ist stolze Repräsentantin und eine gute Botschafterin für ihr Land, wie auch ihr Misswahl Video zeigt…..

 

Die nächste gute Nachricht: Kapstadt ist mal wieder von einer grossen Zeitung zur schönsten Stadt der Welt gewählt worden!

Der britische Telegraph wählte Kapstadt zur schönsten Destination weltweit. Fast wirkt es schon obligatorisch, denn in den letzten Jahren wird Kapstadt immer wieder an vorderster Stelle gesehen und das zu Recht. Neben der Schönheit denke ich auch, dass es eine der bestfunktionierensten Grossen Städte auf dem ganzen Kontinent ist.
Congrats Cape Town! You rock! 88|.
http://www.telegraph.co.uk/travel/citybreaks/11271025/The-worlds-best-cities.html

Und nun zu den schlechten Nachrichten. Neben diversen Überfällen auf Geschäfte landesweit in Serie wurde der Torwart und Kapitän der südafrikanischen

Nationalmannschaft Senzo Meyiwa im Haus seiner Freundin, der bekannten Popmusikerin Kelly Khumalo in einem Township nahe Johannesburg erschossen.
Diese Geschichte traf Sportfreunde im Land tief und zeigt auch wieder drastisch wie sehr die Kriminalität im Land immer noch präsent ist und die desolate Regierung von Jacob Zuma mehr und mehr vor grosse Probleme stellt.

Allgemein wird die Luft immer dünner für Zuma und auch für die einst als Freiheitskämpfer angetretenen korrupten Gefolgsleute vom immer schwächer werdenden ANC. Es bleibt zu hoffen, dass Südafrika bald eine neuen Präsidenten hat, vielleicht ist Cyril Ramaphosa der richtige für diesen Job. Der Mann ist nicht nur Gewerkschaftsführer, sondern erfolgreicher Unternehmer, eine der schönen Geschichte die die Post-Apartheid Zeit geschrieben hat.

Und last but not least und das hängt auch mit der Arbeit der jetzigen Regierung zusammen: load shedding! Seit Wochen leidet Südafrika unter Stromabschaltungen, denn auf Grund schlampiger Wartung arbeiten die Kraftwerke nicht wie gewünscht und mit in Korruption geflossenen Geldern hätte man so manches Problem lösen können. Vor ein paar Wochen stürzte ein riesiger Kohlesilo ein, der eines der wichtigsten Kraftwerke versorgt. Seit dem hagelt es Kritik für Regierung und Stromanbieter ESKOM. Für ein Land mit sovielen Sonnentagen eigentlich unverständlich, dass Solarenergie dort seitens der Regierung angetrieben wurde.
Hier ein Artikel zu den Stromprognosen für die Weihnachtstage. http://www.nzz.ch/wirtschaft/dunkle-adventszeit-in-suedafrika-1.18444710
Das weckt Erinnerungen an die Stromkrise 2008, die auch in diesem Blog dokumentiert ist. Nicht schön und vor allem so vermeidbar bei einem vernünftigen Management.

So, und nun zum Abschluss noch mal 2 Bilder aus 2011, als wir durch die Gegend um Ceres fuhren, der Keimzelle des südafrikanischen Fruchtanbaus. Fruchtbares Land in wunderschöner Landschaft und wenn ich diese Bilder sehe ist es ein Leichtes die schlechten Nachrichten vom Kap auszublenden. B) 😉

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Zum Abschluss ein wunderschönes Gedicht, dass der Reisende gut nachvollziehen kann wenn er die ersten Tage in der mother city verweilt:

Table Mountain standing high,
So majestic against the Cape Town sky.
Table Bay so wide and blue,
How I miss the sight of you.

Boulders beach where penguins play,
The perfect place to spend the day.
Cape Point juts out to the sea,
I’ve stood on the cliffs and felt so free.

Winding roads on mountains high,
Clear cool streams that flow close by.
Rolling waves that kiss the shore,
Seagull cries as above they soar.

Sandy beaches far and wide,
Waves on which the surfers ride.
Children flying kites with ease,
On the crisp cool Cape Town breeze,
Ceres Mountains stand so high,
Snow-capped against the winter sky.

Seasons they will come and go,
It’s all part of the Capes beauty show.
This was home for just a while,
And when I think of it I always smile.

For the friends that I made there,
For the good times we had to share.
These are friends I can’t replace,
And memories not even time can erase.

I wish I could have grown old there,
I wish we’d had more time to share.
But I knew that I had to depart,
And I did so with a heavy heart.

Südafrika ist ein Land brillianter Autoren. Kein Wunder bei seiner aufreibenden Historie, den inspirierenden Landschaften und den Emotionen die das Land weckt. Nicht selten sind südafrikanische Schrifsteller stark von politischen Hintergünden (Apartheid) beeinflusst und deshalb besonders interessant. Die Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu und Mandela haben Bestseller geschrieben und auch die dieses Jahr verstorbene Nadine Gordimer oder J.M.Coetzee sind hier zu hervorzuheben. Letzterer erhielt 2003 gar den Nobelpreis für Literatur.

Und auch ich habe nun bereits in einige Bücher die Nase gesteckt. Ich hatte mir früher nie viel aus Thrillern gemacht bis ich bei einem Wettbewerb auf der Website www.dein-suedafrika.de einen Band von Thriller-Autor Deon Meyer gewann, von dem ich nun bald alle Bücher gelesen habe.
Nun ist sein neues Buch „Cobra“ erschienen und ich lese es gerade mit Begeisterung. Besonders die Geschichten mit Benny Griessel, dem trockenen Alkoholiker im Dienste der Spezialeinheit Valke in Kapstadt habern es mir angetan. Förmlich gehe ich mit ihm auf die Jagd nach Verbrechern und düse mit ihm durch die Strassen von Kapstadt. Zum einen ist es toll zu lesen wenn man schonmal dort gewesen ist, zum anderen sind die Bücher sehr spannend und Südafrika verfügt nunmal leider auch über eine gewisse Qualität von Gewalt.

Ich habe Deon Meyer angeschrieben und ihn um ein Interview gebeten und seitdem haben wir nun ein paar Mal gemailed. Es ist immer wieder überraschend wie schnell ich Zugang zu solch prominenten Menschen der Regenbogennation bekomme und wie auskunftfreudig sie sind, das mag ich besonders an den Menschen am Kap.

Jedenfalls ist Deon gerade auf einer Lesereise die ihn durch Frankreich, Österreich, die Schweiz und auch Deutschland führt und so werde ich diesen Donnerstag an der Lesung in Dormagen mit Peter Lohmeyer teilnehmen und mir auch das aktuelle Buch signieren lassen.

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Deon Meyer ist auch Regisseur und begeisterter Motorradfahrer. Über seine Tour durch die Karoo hat er auch ein Buch geschrieben, welches ich mir selbstredend auch kaufen werde. Er lebt in dem schönen Melkbosstrand hinter Blouberg, von wo aus es sich sicher gut Bücher schreiben lässt.

Wer nun Interesse beim Lesen dieser Zeilen bekommt an den Büchern diesen großartigen Autors, dem empfehle ich zum Einstieg „Der Atem des Jägers“, die erste Geschichte mit Kommissar Griessel.

Das Interview mit ihm wird in 2,3 Wochen auf diesem Blog erscheinen und ich hoffe uns bleiben auch am Donnerstag ein paar Minuten zum erzählen.

Falls Ihr Spaß an diesem Blog habt könnt Ihr um den Blog zu unterstützen bei Amazon über solche Links hier einkaufen. :wave:
Cobra: Thriller

Mehr über Deon im Web hier:

http://www.deonmeyer.com – Deon’s Website (english)

https://www.facebook.com/DeonMeyer.Author – Deon auf Facebook

Buchbesprechung Cobra Frankfurter Rundschau Online

braai day

Wie vielseitig die Menschen in Südafrika sind zeigt sich wie sie Feiertage angehen oder vor allem einfach mal aus einem alten Feiertag, den nur ein Teil der Menschen dort feierten etwas völlig anderes machen.

Ursprünglich war der 24.September der Shaka Day, zu Ehren des Zulu König Shaka, der damals die verschiedenen Zulu Claans zu einer einheitlichen Nation zusammenführte.

Bis 1995 hielt diese Tradition und die Zulu’s pilgerten an diesem Tag in Strömen zu Shaka’s Grab.

Das Grab steht in Stanger in der Provinz Kwazulu Natal. Neben dem Denkmal liegt auch der Stein, auf dem Shaka bei der Ermordung durch seine Halbbrüder Dingane und Mhlangana gesessen haben soll.

Heute jedoch ist es der Heritage Day, der Tag an dem die „Rainbow Nation“ das feiert was sie ausmacht: ihr Vielfältigkeit.
Die Südafrikaner feiern dieses unglaublich große Erbe, welches sich aus den vielen, vielen verschiedenen Kulturen zusammensetzt, welche durch Völkerwanderung, Kolonialisierung usw. über die Jahrhunderte in das Land am Kap strömten.

Am heutigen Tag finden im ganzen Land diverse Feiern statt und Sinn ist es das Land weiter zu vereinen. Die Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit verleiht Helen Zille etwa heute den Freiheitspreis.

Was für den Humor der Südafrikaner spricht ist allerdings vor allem, dass sie diesen Tag Braai Day nennen und man sich heute einfach mit Freunden trifft und beisammen ordentlich Fleisch vertilgt.

Wie ich auf sozialen Netzwerken entnehmen kann feier auch meine Freunde am Kap auf die Art und wenn ich da wäre, yes-ja, ich würde es genau so machen.

Während ich das hier schreibe regnet es in Eimern und die Temperaturen stehen eindeutig auf Herbst. Tschüß Sommer, es ist Zeit zu buchen……..
Und hier noch ein Bild vom Braai im März in Wilderness an der Garden Route.

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Schirmherr der Braai Bewegung, Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu steht natürlich heute auch am Braai. Hätten wir hier solche Vertreter des Glaubens oder Politiker hätten wir jedenfalls einige Probleme weniger :DD:DD:DD

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